8. Houston Texans

3.12.

Vor ein paar Wochen waren wir endlich in Houston bei einem Spiel der Houston Texans. Einer unserer Nachbarn, der erst eine Woche vorher in den Trailer neben uns eingezogen ist, hat uns hin und zurück gefahren. Obwohl ich ihn erst eine Woche vorher kennen gelernt habe hat er uns sofort eingeladen zum Spiel zu fahren. Das zeigt wie extrem Gastfreundlich die Menschen hier sind.

NRG Stadium Houston

Houston Skyline vom Stadion aus.

Es gibt extrem viele Unterschiede in der amerikanischen Football Fankultur im Vergleich zur deutschen Fußball Fankultur. Viele Fans sind erst 5- 10 Minuten nach kick- off auf ihren Plätzen. Die Tickets sind viel teurer und es gibt keinen richtige organisierte Unterstützung und auch keinen richtigen Fanblock. Deshalb ist es vergleichsweise ruhig im Stadion. Ansonsten konnte man das ganze Spiel, inklusive Wiederholungen und Zeitlupen auf einem riesigen Bildschirm über den Torstangen verfolgen. In Deutschland beim Fußball absolut undenkbar. Aber beim Football nicht schlecht da die Fans bei Schiedsrichterentscheidungen und Fehlern der Spieler sowieso nicht pfeifen.

Der Stadion besuch war ein Erfolg nicht zuletzt auch weil die Texans gewonnen haben.

Thanks Giving ist in Amerika ein richtiges Familienfest und so passt es auch das uns einer unserer Nachbarn eingeladen hat bei ihm und seiner Familie zu feiern. Es gab selbstverständlich ganz klassisch Truthahn der auch richtig gut geschmeckt hat. Nachdem essen saßen wir noch zusammen haben Kniffel gespielt und uns was erzählt. Halt ein klassisches Familienfest.

Fabian und ich haben uns bereit erklärt über Thanks Giving 2 Nächte von 12 Uhr nachts bis morgens um 8 Uhr in den Dorms zu arbeiten. Am Anfang der Schicht liegen die meisten schon im Bett. Manche hören noch Musik oder unterhalten sich. Dann wird das Licht aus gemacht und alle versuchen zu schlafen. Ich muss natürlich die ganze Nacht wach bleiben. Es hatten alle ein Funkgerät so das man bescheid sagen kann falls es Probleme gibt. Über das muss man sich auch immer mal wieder melden um Bescheid zu sagen dass, man noch wach ist und auch ansonsten alles Okay ist. Ansonsten hat man viel Zeit um zu lesen. Morgens muss man dann die Jugendlichen wecken. Am Wochenende und Feiertagen so zwischen 7:30 und 7:45 je nachdem wann man Bescheid gesagt bekommt. An normalen Wochentagen etwas ehr. Das Aufwecken kann manchmal zu Diskussionen führen wenn einer nicht aufstehen will. Anschließend geht man mit den Jugendlichen zur Cafeteria um zu Frühstücken und um auf die Ablösung zu warten.

Vor wenigen Tagen waren wir nochmal am Lake Conroe. Dort haben wir Karten gespielt, Musik gehört und einige Fotos vom Sonnenuntergang und vom See gemacht.