7. das erste viertel Jahr

4.11.

Vor ein paar Wochen waren wir das erste mal in Houston. Schon die Hinfahrt war ein kleines Abenteuer das die Interstate Ab- und Auffahrten sowie die Kreuzungen in und rund um Houston sehr verwirrend sein können. Zum Glück mussten wir nur kurz durch Houston fahren bis wir bei unserer Airbnb Wohnung im Museumsviertel waren. Auf dem Weg dahin konnten wir sehr gut die Skyline Houstons bewundern. Die wie typisch für amerikanische Städte sehr viele sehr hohe Häuser hat. Wir uns erstmal die Stadt an sich angeguckt. Anschließend waren wir im Science Museum dort ist sehr viel ausgestellt. Von verschiedenen teilweise riesigen Kristallen über Tiere bis hin zu alten ägyptischen Pharao Särgen. Das eigentliche Highlight des Wochenendes war aber als wir Abends noch in eine Bar gegangen sind um was zu trinken. Unser Houston Ausflug war während des Oktoberfestes (das ist sehr bekannt in Amerika) und deshalb gab es in der Bar als Saisonspecial ein Oktoberfestbier das hat allerdings überhaupt nicht wie deutsches Bier geschmeckt. Dort sind wir mit einer Gruppe Amerikaner ins Gespräch gekommen. Die Amerikaner waren schon ein bisschen länger dort und die Stimmung war dementsprechend gut. Es war sehr interessant zu erfahren wie die Amerikaner Europa und speziell Deutschland sehen. Zum Beispiel haben sie uns von einer Biersorte erzählt die man wohl in einer deutschen Siedlung kaufen kann und in ihren Augen absolut typisch deutsch ist. Von uns hatte aber noch nie jemand davon gehört. Interessant waren aber auch die Gemeinsamkeiten wir haben uns zum Beispiel darauf geeinigt das Bud Light absolut nicht trinkbar ist (nein es ging nicht die ganze Zeit nur um Alkohol das sind nur die besten Beispiele die mir gerade einfallen) und das Tako Bell kein mexikanischen Essens ist.

Desweitern haben wir neue Nachbarn die in einen der freien Trailer neben uns eingezogen ist. Beim Umzug haben wir selbstverständlich geholfen. Dafür durften wir schon mehrmals bei ihnen Abend essen.

Leider darf ich aus Versicherungstechnischegründen kein Auto mehr fahren. Nicht für GCTC und auch nicht privat. Deswegen hat sich meine Arbeit in den letzten Tagen ein bisschen geändert. Ich habe mich in den letzten Tagen wieder mehr mit der Aktenpflege beschäftigt. Das hat zumindest den Vorteil dass, ich mehr Zeit hab die psychologischen Berichte zu lesen die häufig sehr interessant sind. Zudem durften ich und Fabian am Freitag auch mal alleine Medikamente ausgeben. Ich bin gespannt wie das in den nächsten Wochen weiter geht.