Woche zehn

-Jobrotation-

[20.10.2017]

Die Woche startete schon weitaus stressiger als die restlichen, die ich hier verbracht habe. So ziemlich alle Manager waren im Auseneinsatz und nicht zur Verfügung. Zudem haben zahlreiche Mitarbeiter ihren Job das Camp dauerhaft verlassen. So starteten wir schon völlig unterbesetzt in die Arbeitswoche, was es nun zu lösen galt. Vor allem im Residential Department, also die Angestellten, die sich direkt um die Students kümmern, auf diese aufpassen und zu ihren Pflichten begleiten fehlten die meisten Mitarbeiter. So kam es, dass ich im Dorm 6 einspringen musste. Es war Nachtschicht von 24.00 Uhr bis 8.00 Uhr angesagt. Das hieß vor allem, da zu sitzen und aufzupassen, dass alle schlafen, keiner ausreist oder sonst etwas passiert, was in dem Dorm praktisch nicht passiert, da die Kids zu den ruhigeren auf dem Campus gehören. So war ich nach einer Eingewöhnungsschicht alleine im Dorm mit den 8 Kids und schlug mir die Nacht mit lesen rum. Am Morgen müssen alle spätestens 7.00 Uhr aufstehen, um pünktlich zum Frühstück zu kommen. Wie es eben bei Jugendlichen ist, war es eher schwer, diese pünktlich aus dem Bett zu bekommen und in angemessene Kleidung zu packen. Alles in allem haben wir es immer pünktlich geschafft und auch eine Menge Spaß miteinander. Es ist doch etwas anderes, mit den Students direkt umzugehen, als im HR zu sitzen. Auf jeden Fall etwas, was ich wieder machen würde, wenn auch nicht in den etwas herausfordernden Dorms.