Woche acht

-schon 2 Monate-

[03.10.2017]

Diese Woche bin ich vor allem damit beschäftigt, für die neu angekommen Mitarbeiter alle Akten aufzusetzen und diese zu bearbeiten. Nebenbei habe ich Unterlagen für die morgen anstehende Jobmesse fertiggestellt und rund 100 Flyer in letzter Minute gefaltet, nur um zu erfahren, dass diese doch abgesagt wird, was vor allem zum Unmut einiger Mitarbeiter war, die viel von ihrer Freizeit in die Vorbereitung investiert haben. Das Management hier scheint im besten Fall anders zu denken, als ich es gewohnt bin. So läuft der morgige Tag wieder normal ab, ohne große Aufregungen aber mit bewegenden Geschichten so einiger Students und vielen vielen Akten, mit denen wir zu tun haben.

Jetzt haben wir endlich Vollmond und ich konnte meine Kamera einmal richtig ausreizen.

[07.10.2017]

Die Woche verlief ohne besondere Vorkommnisse. So langsam werden wir ein wenig faul. Zwei mal habe ich versucht ins Fitnessstudio zu gehen. Das erste mal habe ich die Hose vergessen, das zweite mal haben wir drei uns entschieden doch lieber einen Burger zu essen und sind dann auch gleich wieder nach Hause gefahren. Ab nächster Woche wird das wieder geändert.


[08.10.2017]

Gestern waren bei uns die Freiwilligen vom Boys and Girls Country, namentlich Vera, Sandra, Niels und Malin, zu besuch. Zusammen haben wir über dies und das gequatscht, über ihn und sie gelästert, das Gulf Coast Trades Center besichtigt und den nachmittag zusammen verbracht. Am Abend haben wir die von Mitarbeitern gelobte Taverne gleich um die Ecke besucht. Zu beginn war ich nicht so sicher, ob ich diesen Palast lebend verlassen würde. Drinnen angekommen, waren aber alle positiv überrascht. Die Betreiberin ist unheimlich freundlich, das Essen überragend und der amerikanische Flair einfach authentisch und Perfekt. Typen mit Cowboyhut und Mütze, die Gäste genau wie bei den Simpsons und nur ein paar komische deutsche, die sich wie Touristen verhalten.

Letztendlich war es so gut, dass wir gleich am Tag darauf zum Mittag dort hin gegangen sind, um eine Runde Billard zu spielen ( was die Beauty mit Perfektion beherrscht) und einen echt amerikanischen Burger zu essen. In der bar kannte man schon unseren Namen. Wir werden dort wohl noch einige male zugegen sein.

Am Abend war dann mit meiner Kamera am Wegrand und etwas im Wald unterwegs, um etwas die Natur und die nahe Umgebung zu erkunden. Je länger man hier Zeit im Freien verbringt, ohne Musik und andere Ablenkungen, desto mehr und mehr verblüffende Orte und Tiere entdeckt man. Ich habe versucht einige in einem Bild festzuhalten: