11.Californication

26.3.

Anfang März habe ich mit meinem Bruder einen 2 wöchigen Roadtrip gemacht.

Am Anfang waren wir 3 Tage in Los Angeles. Das Highlight dort war der Besuch eines Basketballspiels der L.A. Lakers im Stables Center. Aber auch der Ausblick von dem Hoolywood Sign auf die Stadt, die Warner Bros. Studio Tour, der Walk of Fame (Naja eigentlich nur Sterne mit Namen drauf) oder der Santa Monica Peer wo die berühmte Road 66 Endet waren Sehenswert.

Anschließend waren wir im Grand Canyon wandern. Wir hatten super Wetter und so waren wir ungefähr 5 Stunden wandern dabei haben wir ungefähr 1575 Höhenmeter überwunden und anschließend haben wir uns noch im geologischen Museum über den Grand Canyon informieren können. Leider wird davon abgeraten den ganzen Weg zum Colorado River zu wandern, weil sich regelmäßig Menschen dabei überanstrengen und es sogar schon tote gab.

Außerdem waren wir im Monument Valley. Dort sieht es aus wie man es sich im wilden Westen vorstellt. Überall Wüste und komisch aussehende Felsformationen. Das Monument Valley ist in einem Indianerreservat und alles dort wird von Indianern betrieben. Auch in den Dörfern drumherum wohnen hauptsächlich Indianer. Man kann zwar auch mit dem Auto durchs Valley fahren. Aber wir haben uns dafür entschieden eine Tour zu machen. Dabei kommt man weiter rein und der Tour Guide konnte uns einiges erzählen über Monument Valley. Wie zum Beispiel die indianischen Geschichten wie die Felsformationen im Valley entstanden sind. So besagt zum Beispiel eine Geschichte das dort ein kinderfressender Riese von einem menschlichen Krieger getötet wurde und dann zu Stein wurde. Den Kopf sieht man laut der Geschichte heute noch. Abends waren wir dann noch an einem Staudamm von wo aus auch der Colorado River abfließt.

Der Guide hat uns erzählt das man laut indianischer Geschichte hier einen Adler sehen soll. Wobei das Loch das Auge ist. Ich sehe denn Adler allerdings immer noch nicht.

Am nächsten Tag waren wir im Bryce Canyon. Dort lag für uns überraschenderweise Schnee und dadurch war der Boden sehr nass und matschig. Trotzdem konnten wir im T-shirt rum laufen. Im Bryce Canoyon konnten wir im Gegensatz zum im Grand Canyon einen Rundweg wandern. Es war ein sehr schöner Weg von dem wir teilweise einen sehr schönen Blick in den Canyon hatten.

Diese Formation heißt Tower Bridge. Ich finde man sieht warum

Als nächstes war der Zion Nationalpark dran. Das war an einem Samstag und so haben wir erstmal eine ganze weile gebraucht um einen Parkplatz zu finden. Aber das hat sich definitiv gelohnt. Nachdem wir mit einem Shuttelbus zu dem Anfang der Wanderstrecke gefahren sind, sind wir einen sehr steilen Weg hoch gelaufen. Irgendwann hat dann der Weg mehr oder weniger aufgehört und es kam ein Fels an dem man mehr klettern musste als wirklich wandern. Aber wir hatten eine super Aussicht auf das Tal und den Virgin River.

Der Fels den wir hoch gekrakselt sind.

Blick in das Tal und den Virgin River.

Am nächsten Tag sind wir ins Death Valley gefahren mit einem kurzem Stopp in Las Vegas. Dafür sind wir durch 4 Staaten gefahren. Los gefahren sind wir in Utha dann durch Arizona dann Nevada und unser Ziel war in Californien. In Las Vegas sind wir denn berühmten Las Vegas Strip lang gelaufen.

Am selben Abend sind wir noch im Death Valley angekommen und mussten um zu unserem Hotel zu kommen auch gleich durch fahren. Am nächsten Tag sind wir erst auf dem Hügeln um das Valley gewandert eigentlich kann man von da gut ins Valley gucken aber an diesem Tag war es aber so nebelig das man nicht viel sehen konnte. Am Abend waren wir dann im Tal und haben denn Sonnenuntergang im Sand genossen.

Oben auf den Hügeln lag tatsächlich noch Schnee...

...unten im Tal waren es dann aber 30 Grad und Wüstensand

Sonnenuntergang im Valley

Am nächsten Tag waren wir im Groven National Park. Dort steht einer der drei größten Bäume der Welt (Redwood Bäume). Einige waren von innen ausgehöhlt als folge von Waldbränden. Es lag tatsächlich Schnee dort und uns wurde geraten die Bäume anzuschauen und dann möglichst schnell wieder raus zu fahren bevor es anfängt zu schneien und wir nur noch mit Schneeketten raus kommen.

Anschließend waren wir im Yosemite Nationalpark. Dies soll einer der schönsten Nationalparks der USA sein. Allerdings hat es dort 2 Tage geregnet und es lag sehr viel Schnee. Deswegen waren wir am ersten Tag nur im Visitor Centre. Am zweiten Tag waren wir ein bisschen Außerhalb wandern und in einer Tropfsteinhöhle.

Das letzte Ziel war San Francisco. Dort hatten dann endlich Glück mit dem Wetter. Denn in San Francisco ist es häufig nebelig aber an diesem Tag war gutes Wetter. Am ersten Tag waren wir an der Golden Gate Bridge. Am zweiten Tag dann erst am Hafen und am Abend dann auf Alcatraz. Dort sind wir dann Abends mit der Fähre hin gefahren und wir konnten die Golden Gate Bridge im Sonnenuntergang sehen. Auf der Insel haben wir dann eine sehr interessante Führung bekommen. Dabei haben wir viel über das Leben der ehemaligen Häftlinge und Wärter aber auch über Aufstände und Ausbruchsversuche erfahren.